Rückblick 2018

  • Noch 3 Tage bis zum Jahresende, Zeit für einen kleinen persönlichen Rückblick auf dieses Jahr.

So langsam nähert sich das Jahr 2018 dem Ende zu, Zeit für einen kurzen Rückblick über diese sehr ereignisreiche Zeit. Diesen Blog gibt es zwar erst seit dem 1. Dezember 2018, er liegt quasi noch in den Windeln, jedoch sind bis zu seiner Geburt einige Ereignisse voran gegangen bis es soweit war.

Dieses Jahr hat mir einiges abverlangt, hat mich auf die Probe gestellt, mich dadurch wachsen lassen, sogar über mich hinaus und hat mir dadurch ganz neue Perspektiven eröffnet.
Ich bin sehr dankbar für alle Höhen und jede einzelne Tiefe, die ich in diesem Jahr erlebt habe.

Ängste

In diesem Jahr waren wir viel auf Reisen, wir sind durch halb Europa gefahren, einfach gestartet mit dem Auto, ohne große Planung. Hier galt es die Angst vor dem Unbekannten und ob auch alles gut gehen würde zu überwinden. Die Sorge war im Nachhinein völlig unbegründet. Wir haben eine großartige Art zu Reisen entdeckt. Man kann sein Ziel und die Dauer immer und zu jeder Zeit selbst festlegen, ein wunderbares Gefühl von Freiheit. Wir haben tolle Menschen unterwegs kennen gelernt und wissen jetzt, dass man keine Angst vor dem Unbekannten haben braucht. Man findet überall Hilfe und ist nicht allein.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden.

Einsamkeit

Ein Jobwechsel zum Jahresanfang hat mich wochenlang von meiner Familie getrennt. Eine schwere Zeit für mich, die mich zuerst psychisch und dann physisch an meine Grenzen gebracht hat. Hier hätte ich fast aufgegeben. Unendliche Einsamkeit und die Anforderungen im neuen Job haben mich völlig aus meiner Mitte geworfen. Doch ich habe nicht aufgegeben, Schritt für Schritt bin ich weiter gegangen und habe die Steine aus dem Weg geräumt.

Es lohnt sich immer, weiterzugehen, jeder einzelne Schritt ist wichtig und sei er noch so klein.

Mittlerweile habe ich gelernt, Einsamkeit sogar genießen zu können, die Dinge in meinem ganz eigenen Rhythmus tun zu können, Zeit nur für mich zu haben. Mich hat diese Erfahrung stärker gemacht, denn allein bin ich niemals wirklich, ich habe mich und kann mich immer auf mich verlassen.

Man ist nie allein, wenn man es nicht will.

Komfortzonen

Meine Komfortzone habe ich dieses Jahr nicht nur einmal verlassen:

  • Jobwechsel
  • Reisen ohne Planung
  • Persönlichkeitscoaching
  • Tauchen
  • auf völlig fremde Menschen zugehen
  • zwei Nächte im Auto im Nirgendwo übernachtet (großartig)
  • auf seine Intuition hören und ihr mutig folgen
  • diesen Blog gestartet

Es hat mir gezeigt, dass man den Sprung ins Unbekannte wagen muss, wenn man etwas verändern möchte im Leben.

Es lässt einen Ängste überwinden und über sich selbst hinaus wachsen. So gewinnt man den Mut und die Stärke, die es für echte Veränderungen braucht. Auf meinem Weg habe ich wunderbare neue Menschen getroffen, von denen ich so viel gelernt habe. Durch all diese Begegnungen bin ich gelassener, ruhiger, selbstsicherer, offener und bewusster mir selbst gegenüber geworden.

Tue immer das, wovor du Angst hast. Das Leben beginnt dort, wo die Komfortzone endet.

Danke 2018

Mein 2018 war ein turbulentes Jahr mit einsamen Nächten, vielen Zweifeln, Tränen und Ängsten sowie tollen Reisen und wunderschönen Begegnungen, wertvollen Erkenntnissen, neuen Perspektiven und Möglichkeiten für die Zukunft. Ich habe geliebt, gelacht, getanzt und das Leben genossen.


Ich verabschiede dieses Jahr voller Dankbarkeit und Liebe und freue mich auf 2019.

Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das neue Jahr gestalten.

Peter Amendt (*1944), Franziskaner

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