Über mich

Schreiben ist doof

Ich - in klein
Ich – in klein

Als Kind fand ich schreiben immer doof. Schreiben war anstrengend. Schreiben machte mir keinen Spaß. Ich tat es, weil Eltern und Lehrer es wollten, nicht weil ich Bock drauf hatte. Vergleichbar mit einem erbarmungslosen Besuch beim Zahnarzt.

Nur schwer sind mir Sätze, kleine Texte oder gar ganze Aufsätze, Artikel oder Geschichten eingefallen. Auf Knopfdruck kreativ sein zu müssen hat bei mir noch nie funktioniert.

Handschrift

Meine Handschrift war zudem schon immer schrecklich unlesbar. Ich selbst kann sie oft nicht lesen, wenn meine Gedanken mal wieder schneller sind als ich schreiben kann. Ich bin ein Kind der analogen Zeit, aufgewachsen in den tiefsten 80-iger Jahren. Computer gab es damals zwar schon, waren aber nur was für Genies und das war ich ganz sicher nicht.

Daher fand ich „schreiben müssen“ äußerst anstrengend, ich war einfach nicht gut darin. Dabei liebe ich schöne Handschriften. Es gibt Menschen, bei denen sehen geschriebenen Worte aus wie eine sinnliche, in sich stimmige und wohlklingende Melodie.

Reise

Ich - in groß
Ich – in groß

Seit ich jedoch nicht mehr schreiben „muss“, sondern „kann“ sieht die Sache ganz anders aus. Schreiben ist seit einiger Zeit zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Ich möchte es nicht mehr missen, flüchtige Gedanken festzuhalten, Hirngespinste zu Papier zu bringen und Ideen zu entwickeln. Mittlerweile passiert es schon mal, dass ich einen Artikel mitten in der Nacht schreibe, weil er mir gerade dann einfällt.

Schreiben lässt mich klarer sehen, ist wie Atmen und Fühlen. Es bringt Ordnung in meine Gedanken und lässt mich so immer wieder auf den richtigen Weg finden, wenn ich mal wieder den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht sehe.

Es ist wie eine Reise, bei der ich immer wieder Neues entdecke.  Ich lade euch herzlich zu dieser Reise ein, unsere Gedanken auszutauschen, Ideen und Gefühle zu teilen. Lasst euch inspirieren und vielleicht sogar berühren.

Sandra